

"Je weniger die Leute davon wissen, wie Würste und Gesetze gemacht werden, desto besser schlafen sie."
Otto von Bismarck
Zu wenig Landesmittel für kostenfreie Kindergartenplätze - Hessen schichtet um
14. Dezember 2007
Als „zu gering“ hat Oberbürgermeister Bertram Hilgen die Förderung von kostenfreien Kindergartenplätzen durch das Land Hessen bezeichnet. „Nicht nachvollziehbar ist, dass finanzschwächere Kommunen wie die Stadt Kassel dies über Kürzungen im kommunalen Finanzausgleich mitfinanzieren müssen“, sagte er. Dagegen erhielten finanzstarke Kommunen wie zum Beispiel Eschborn und Bad Homburg Landeszuschüsse, die sie gar nicht benötigen.Statt mit eigenen Landesmittel den zeitgemäßen Umbau der hessischen Kinderbetreuungslandschaft zu fördern, schaffe das Land neue Fördertöpfe aus kommunalen Mitteln im Finanzausgleich. So zahlten die Kommunen selbst 145 Millionen Euro, während Hessen nur 10 Millionen eigene Landesmittel beisteuere.
Die jetzige CDU-Landesregierung habe den einstmals unter Rot-Grün in Hessen eingeführten Ansatz für Folgen höherer Arbeitslosigkeit ersatzlos gestrichen. Dieser diente den alten Industriestandorten als Zuwendung, um ihre höheren Folgekosten bei Sanierungen und Umstrukturierungen aufzufangen. Kassel habe daraus zuletzt sechs Millionen Euro erhalten. „Diese Gelder sind jetzt in die Förderung kostenfreier Kindergartenplätze auch für finanzstarke Kommunen umgewidmet worden“, so OB Hilgen.
Abschließend erklärte das Stadtoberhaupt von Kassel, dass der Ausbau einer umfassenden Kinderbetreuung zu je einem Drittel vom Bund, dem Land Hessen und den Kommunen geleistet werden sollte. Während sich der Bund jedoch bereits seit 2002 in diese Richtung bewege und Kommunen wie Kassel schon viele Jahre den Ausbau von Hortgruppen, Ganztagsbetreuung und Angebote für unter Dreijährige betreibe, hinke das Land Hessen dieser Entwicklung seit 1999 hinterher.
DGB will Studienförderung für Arbeitnehmerkinder und Migranten
20. November 2007
Der DGB schlägt vor, die Studienförderung für Arbeitnehmer- und Migrantenkinder auszuweiten, statt ein Bafög-unabhängiges Stipendiensystem für Hochbegabte aufzubauen. Ein solches fordert NRW-Wissenschaftsminister Andreas Pinkwart.
„Gerade die studierenden Kinder der ‚kleinen Leute’ benötigen dringend Förderung, da das Bafög nicht zur Finanzierung des Lebens und der Studiengebühren ausreicht. Sie müssen oft nebenher arbeiten und verlieren so wichtige Zeit fürs Studium.“ erklärt DGB-Vorsitzender Josef Hülsdünker, warum seiner Ansicht nach seltener Spitzenleistungen im Studium von Studierenden aus sozial schwächeren Familien erbracht werden. „Daher kommt eine ‚Begabtenförderung’ doch wieder nur den Besserverdienenden zugute. Und überhaupt: Wie will Pinkwart eigentlich Hochbegabung messen?“
Nach Meinung des DGB seien die Mittel sinnvoller eingesetzt, wenn damit für Arbeitnehmerkinder und Migranten Anreize zur Aufnahme eines Studiums geschaffen würden. „Bei der besonderen Sozialstruktur gilt das in besonderem Maße für die Emscher-Lippe-Region. Wir brauchen hier nicht wenige hochbegabten Studierende, sondern Chancengleichheit für viele - unabhängig vom Einkommen der Eltern“ stellt Hülsdünker fest.
"Familienatlas 2007": Wolfsburg liegt regional an der Spitze bei Kinder- und Familienfreundlichkeit
Wolfsburger Freizeitangebote und Wohnsituation im Bundesvergleich vorn // Braunschweig, Peine, Salzgitter, Goslar, Wolfenbüttel, Helmstedt und Gifhorn haben lt. Studie noch Nachholbedarfe
05. Oktober 2007
Der "Familienatlas 2007", erstellt vom Schweizer Sozialforschungsinstitut Prognos im Auftrage des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag, weist Wolfsburg als "engagierte Kommune" in der Kinder- und Familienfreundlichkeit aus - in der Region belegt Wolfsburg den Spitzenplatz.
Im Gesamtranking aller untersuchten 439 deutschen Kommunen liegt die Stadt Wolfsburg in der Kategorie "Freizeitangebot" auf einem hervorragenden Platz 20 (für eine Stadt mit rund 120.400 Einwohnern), im Bereich "Wohnsituation und Wohnumfeld" auf Platz 71. Durchschnittlich sind hingegen die Platzierungen zu den Themen "Vereinbarkeit von Familie und Beruf" (Platz 249) sowie bei "Bildung und Ausbildung" (Platz 261). Genau in diesen Bereichen sind jedoch die Handlungsfelder bereits erkannt und in den letzten Jahren die Weichen gestellt, u.a. wird mit der Wolfsburger Familienoffensive "Lust an Familie" gerade in den Bereichen Betreuung (z.B. Krippenplätze, Familienservice) und Bildung (z.B. mehrjähriges Schulmodernisierungsprogramm) zukunftsorientiert gearbeitet.
"Die Studienergebnisse zeigen deutlich, dass unsere Stadt Wolfsburg auf einem guten Wege ist, ihre bestehenden Qualitäten in der Kinder- und Familienfreundlichkeit weiter auszubauen - ich freue mich daher über das gutes Abschneiden im kommunalen Vergleich. Für die Region bietet Wolfsburg als Oberzentrum gerade im Bereich der Freizeitbeschäftigung und auch als Wohnstandort und Lebensmittelpunkt für Familien ein hohes Niveau und vielfältiges Angebot, dies wird ebenso durch die Analyse der Prognos AG bestätigt", sagt Wolfsburgs Oberbürgermeister Rolf Schnellecke. "Der 'Familienatlas 2007' macht deutlich, dass Wolfsburg auch bundesweit sehr gut mithalten kann und hier gemeinsam mit verschiedenen Akteuren der Blick in die Zukunft erfolgt, d.h. in vielen Bereichen auch kinder- und familienfreundlich zu sein und zu handeln. Nach den Platzierungen als 'gesündeste Stadt Norddeutschlands' und dem guten Abschneiden beim wirtschaftlich orientieren 'Zukunftsatlas 2007' zeigt sich Wolfsburg somit in verschiedenen Themenfeldern durch diese objektive Analysen für die Zukunft gerüstet."
Indikatoren für die o.g. vier Themenbereiche waren verschiedenenartige statistische Daten, z.B. Arbeitsmarkt/Wirtschaft, Betreuungsquoten von Kindern, Wohneigentumsdaten, Frei- und Erholungsflächenquoten, Kriminalitätsraten, Kinderarztdichte, Kaufkraft, Schulklassengrößen, Kino-Angebot. So kommt es auch dazu, dass Wolfsburg bei verschiedenen Einzel-Indikatoren sehr gut abschneidet wie bspw. der "Entfernung zu Mittelzentren in PkW-Minuten" auf Platz 1 aller untersuchten Kommunen liegt. Bei der "Nutzung öffentlicher Bibliotheken" (Entleihungen pro Einwohner) belegt Wolfsburg somit auch einen guten Platz 56, in der "Kinder- und Jugendpartizipation im Sportverein" Platz 69, bei den "Betreuungspersonen in der Jugendarbeit je 1.000 Einwohner" Platz 76.
Wünsche, Ängste, Zukunftsvorstellungen von Kindern in Deutschland
Dr. Ursula von der Leyen stellte Ergebnisse einer der größten Studien der Kindheitsforschung in Berlin vor
Seit zehn Jahren befragt das PROSOZ Herten ProKids-Institut im Auftrag der LBS-Initiative "Junge Familie" Kinder und Jugendliche in NRW zu verschiedenen Themen. In diesem Jahr wurde die wissenschaftliche Befragung auf insgesamt sieben Bundesländer ausgeweitet - über 6.100 Schulkinder wurden an der Studie "LBS-Kinderbarometer Deutschland" beteiligt. Die Schirmherrin der Untersuchung, Bundesfamilienministerin Dr. Ursula von der Leyen, stellte am Mittwoch die Ergebnisse bei einer Pressekonferenz im Bundespresseamt in Berlin vor.
28. September 2007
Im April 1992 traten in Deutschland die Kinderrechte der UN-Kinderrechtskonvention in Kraft. Genau 15 Jahre später startete 2007 mit dem "LBS-Kinderbarometer Deutschland", durchgeführt vom PROSOZ Herten ProKids-Institut, eine der größten Kinderstudien seiner Art und beschäftigt sich unter anderem schwerpunktmäßig mit diesem Thema. Die Ergebnisse des "LBS-Kinderbarometers Deutschland" wurden an diesem Mittwoch auf einer Pressekonferenz im Bundespresseamt in Berlin unter Beteiligung der Schirmherrin, Bundesfamilienministerin Dr. Ursula von der Leyen, vorgestellt. Neben den empirischen Sozialforscher/-innen des PROSOZ Herten ProKids-Instituts waren zudem Experten aus Politik, Wissenschaft, Medizin und verschiedenen Fachverbänden anwesend. In der anschließenden Podiumsdiskussion kamen die Experten zu dem gemeinsamen Fazit: Das LBS-Kinderbarometer Deutschland ist ein wesentlicher Schritt zur Beteiligung von Kindern an der Gestaltung ihrer Umwelt. Man war sich einig, dass die Studie unbedingt fortgesetzt werden müsse.
Die Vorstellung der Ergebnisse der Studie in Berlin führte zu großer Resonanz in den Medien und zu breitem Interesse in Wissenschaft und Politik. In den letzten beiden Tagen erhielten sowohl der Auftraggeber, die LBS-Initiative Junge Familie, als auch das durchführende PROSOZ Herten ProKids-Institut vertiefende Anfragen unter anderem vom verschiedenen wissenschaftlichen Instituten, Sozialverbänden und einzelnen Bundestagsabgeordneten.
Für die Studie "LBS-Kinderbarometer Deutschland" wurden Schulkinder in den Bundesländern Bayern, Baden-Württemberg, Bremen, Hessen, Niedersachsen, NRW und Sachsen zu ihrer Lebenssituation befragt. Den empirischen Sozialforschern des PROSOZ Herten ProKids-Instituts ging es vor allem darum herauszufinden, was für eine Einstellung Kinder von neun bis vierzehn Jahren zu Themen wie zum Beispiel Ernährung, Sport oder Sicherheit im Internet haben. Welche Werte sind für sie von Bedeutung? Wie stehen die befragten Kinder (vierte bis siebte Schulklasse aus allen Schulformern der beteiligten Bundesländer) zum Thema "Bullying" (Mobbing in der Schule) und wie wirkt sich das auf das Wohlbefinden der Kinder aus? "Besonders interessant an dieser großen und bisher einzigartigen Studie ist die Möglichkeit der erweiterten Auswertung. Die Ergebnisse sind nicht nur repräsentativ für ganz Deutschland, sondern auch für jedes der beteiligten Bundesländer", freut sich Anja Beisenkamp, Diplom-Psychologin des PROSOZ Herten ProKids-Instituts.
Ende des Jahres 2007 werden dann auch die Berichte für die einzelnen an der Studie beteiligten Bundesländer vorliegen.
Pressekontakt: PROSOZ Herten, Carola Gottlieb: (0 23 66) 1 88 - 790
LBS-Kinderbarometer Deutschland

Mitarbeiter/-innen von PROSOZ Herten mit Frau Dr. von der Leyen

Die Studienergebnisse des LBS-Kinderbarometer Deutschland als PDF
Herausgeber:
PROSOZ Herten * Ewaldstraße 261 * 45699 Herten
Tel.: (0 23 66) 1 88 - 0 * Fax: (0 23 66) 1 88 - 111
E-Mail: info@prosoz.de * Internet: www.prosoz.de
Ansprechpartnerin
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Tel.: (0 23 66) 1 88 - 233
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Kibiz-Protest vor dem Düsseldorfer Landtag
Bürgermeisterin Maria Unger überbringt Gütersloher „Herzenswünsche“
20. September 2007
Beim Düsseldorfer Landtag gab es heute, am Donnerstag, 20. September, reichlich Post aus Gütersloh. Bürgermeisterin Maria Unger und Andreas Reinhold vom Fachbereich Jugend haben die liebevoll gestalteten Protestherzen in Düsseldorf übergeben. „Es ist mir eine Herzenssache die Herzenswünsche von mehr als 1000 Kindern, Eltern und Erziehungskräften aus Gütersloh in Düsseldorf zu übergeben und damit der Sache Nachdruck zu verleihen,“ sagte Unger vor dem Landtag. Andrea Milz (MDL), Vorsitzende des Ausschusses für Generationen, Familie und Integration, bestätigte, dass jeden Tag Post in Sachen „Kibiz“ eintreffe, aber selten sei sie so kreativ gestaltet.
Mehr als 1000 Kinder, Eltern und Erzieher hatten Ende August vor dem Rathaus demonstriert. Ihren Protest gegen das Gesetz zur Kinderbildung, „Kibiz", haben sie auf viele Herzen geschrieben. „Gütersloh hat im Rahmen des Bündnisses für Erziehung schon sehr viel Engagement für die Bildung der Kinder gezeigt, mit genauso viel Engagement werden wir uns jetzt dafür einsetzen, dass das Kibiz an den entscheidenden Stellen nachgebessert wird," so Unger.
„Mehr Fachpersonal für die bestmögliche Förderung.“ „Die Erzieher sollen mehr Zeit für uns haben.“ Oder auch: „Wir brauchen kleinere Gruppen.“ Ganze Sträuße solcher Herzenswünsche hatten die Demonstranten im Rathaus abgelegt. Jetzt sind sie im Düsseldorfer Landtag angekommen.
Kibiz-Protest: Herzenswünsche

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Kinderarmut: Emscher-Lippe-Konferenz fordert Qualifizierung
DGB startet „Aufruf gegen Kinderarmut“
07. September 2007
Die Regionalkonferenz Emscher-Lippe will die Beschäftigungsfähigkeit der Menschen in der Region deutlich steigern – durch bessere Ausbildung. OB Peter Noetzel, OB Frank Baranowski und Landrat Jochen Welt betonten die dringliche Notwendigkeit, die schulischen und beruflichen Fähigkeiten der Menschen in der Region deutlich zu steigern. Der DGB begrüßt diese strukturpolitische Schwerpunktsetzung und verlangt als erste und wichtigste Erfolgsbedingung die Eindämmung der Kinderarmut.
Unter der Überschrift: „Unser Signal gegen Kinderarmut“ hat der DGB Vorstand jetzt einen Aufruf gegen Kinderarmut gestartet, dem sich möglichst viele Personen, Verbände, Kirchen und Parteien anschließen sollen. Der DGB und seine Gewerkschaften rufen darin „Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zum Widerstand gegen diese moralische und gesellschaftliche Katastrophe“ auf, die in der Emswcher-Lippe Region fast jedes dritte Kind unter 15 Jahren gefangen hält.
Nach Auffassung des DGB hat der Ausbau der Beschäftigungsfähigkeit auf allen Qualifikationsniveaus eine deutliche Verbesserung der vorschulischen und schulischen Ausbildung zur Voraussetzung. „Mit Kinderarmut und sich offenbar verschlechternder Kinderbetreuung im Kindergarten sowie der dramatischen Unterfinanzierung von Schulen und Berufskollegs lässt sich eine solche Qualifizierungsoffensive nicht erfolgreich gestalten. Wenn nichts unternommen wird, werden wir schon bald nicht genügend Fachkräfte in der Region haben, wohl aber viele Menschen ohne Arbeit“, meint DGB Regionsvorsitzender Josef Hülsdünker.
Der „Aufruf gegen Kinderarmut“ richtet sich an die Landes- und Bundespolitik und kann über die DGB-Geschäftsstelle (02361/106240) bezogen werden.
DGB: Die Rede von „Einheitsschule“ ist Unsinn
28. August 2007
Die Veränderung in der Gesellschaft aber auch in der Arbeitswelt erzwingen die Modernisierung des nordrhein-westfälischen Schulsystems. Einschlägige wissenschaftliche Studien belegen, dass sozial differenzierte Lerngruppen erfolgreicher sind als andere. Homogene Lerngruppen (z.B. nur Gymnasiasten) schneiden schlecht ab. Laut DGB kann sich NRW weder eine stark defizitäre Hauptschule leisten, noch an altbackenen Begabungstheorien als Grundlage eines gegliederten Schulsystems festhalten. Wer der modernen industriellen Arbeitswelt Rechnung tragen wolle, müsse endlich das Schulsystem von ideologischem Ballast befreien. „Gemeinsam länger Lernen“ bedeute vor diesem Hintergrund nicht Einheitsschule, sondern eine erheblich bessere finanzielle und personelle Förderung des Bildungswesens von Kindergarten bis zu der Hochschule. „Statt mit dem Gespenst der Einheitsschule moderne Reformvorschläge zu bekämpfen und so der sozialen Auslese das Wort zu reden, müssen junge Menschen auf höhere schulische und berufliche Abschlüsse vorbereitet werden“ verlangt DGB-Chef Josef Hülsdünker.
Was müssen Erwerbstätige wissen und können?
Repräsentative Erhebung des Bundesinstitutes für Berufsbildung in Bonn gibt Aufschluss
16. Mai 2007
ib Bonn – Dass Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten, die über die eigentlichen Anforderungen im Beruf hinausgehen, in der Arbeitswelt von heute eine hohe Bedeutung haben, ist allgemein bekannt. Aber an empirischen Belegen, welche berufs- und fachübergreifenden Qualifikationen in welchen Berufen und in welcher Tiefe erforderlich sind, mangelte es bisher. Antworten liefert die aktuelle Erwerbstätigenbefragung 2006 des Bundesinstitutes für Berufsbildung (BIBB) in Bonn und der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) mit Sitz in Dortmund. Die repräsentative Erhebung unter 20 000 Erwerbstätigen in Deutschland bestätigt den hohen Stellenwert berufsübergreifender Qualifikationen und belegt, dass diese Anforderungen nicht auf allen Ebenen und bei allen Berufen gleichermaßen ins Gewicht fallen.
Grundkenntnisse in Fremdsprachen benötigt demnach fast jeder zweite Erwerbstätige in Deutschland. „Kollege“ Computer ist aus deutschen Büros und Betrieben nicht mehr wegzudenken. Drei von vier Befragten geben an, manchmal oder häufig mit dem Computer zu arbeiten. Bei rund zehn Prozent von ihnen geht die Nutzung dabei über eine reine Anwendung hinaus. Laut Befragung leistet fast jeder zweite Erwerbstätige in Deutschland „Wissensarbeit“ und übt damit eine Tätigkeit aus in der häufig Kreativitäts- oder Lernanforderungen gestellt werden.
Kontakt: Bundesinstitut für Berufsbildung, Anja Hall, Telefon: 02 28/1 07 11 03, E-Mail: hall@bibb.de.