AKA-TH
Das Geheimnis des Erfolgs ist die Beständigkeit des Ziels.
Benjamin Disraell

Stellvertretender NRZ-Chefredakteur zu Gast in der Akademie  

Der stellvertretende Chefredakteur der Neuen Ruhr Zeitung (NRZ), Manfred Lachniet, besuchte am 14 Juni 2010  die Akademie Atelier Thiele in Duisburg. Dabei erzählte er den Studierenden im Rahmen des Journalismusunterrichtes Neues und Interessantes über die redaktionelle Arbeit der NRZ und anderer Medien innerhalb der Zeitungsgruppe. Unter anderem informierte er diese darüber, dass die einzelnen Redaktionen seit Kurzem nicht mehr jeweils ihre eigenen Redakteure zu Ereignissen losschicken, sondern sich aus einer gemeinsamen Quelle bedienen, dem sogenannten „Content Desk“. Die Zahl der festen Redakteure innerhalb der WAZ-Mediengruppe konnte so von 900 auf 600 reduziert werden, da die Auflage der Zeitung insgesamt rückläufig sei. Trotzdem stelle die Mediengruppe jährlich ca. 40 Volontäre ein und biete weiterhin Praktika an. Hintergrund des Besuchs war eine Exkursion der Studierenden am 8.2.2010 zur NRZ-Zentralredaktion und zum Druckhaus der WAZ in Essen. Manfred Lachniet bot sich auch als Ansprechpartner an, um den Studierenden bei einem Einstieg in ein Praktikum oder Volontariat zu helfen, da es wichtig sei, möglichst früh berufliche Erfahrungen zu sammeln.  

   

Reise in die deutsche Vergangenheit 

Am 29. April trafen wir uns mit 11 Studierenden und dem Dozenten für Journalismus zu einer ungewöhnlichen Exkursion. Mit einer kleinen Propeller-Maschine ging es von Düsseldorf ins polnische Krakau, wo wir bald darauf in unserem Hotel in Altstadt-Nähe eintrafen. Dort konnten wir noch schnell die Koffer oder Reisetaschen auspacken und schon eine Stunde später ging es mit zwei Elektro-Minibussen auf Stadtrundfahrt. Während der rasanten Fahrt über Krakaus Straßen und Gassen haben wir viele wunderschöne alte Kirchen gesehen. Außerdem konnten wir das Theater, das Rathaus, das Schloss, den Bischofspalast, die Stadtmauer und die Befestigungsanlagen fotografieren. Danach besichtigten wir das ehemalige jüdische Viertel Kazimierz, das frühere Ghetto von Krakau, die "Adler-Apotheke" und die berühmte Emaillewarenfabrik von Oskar Schindler, die im Moment zu einem Museum umgebaut wird. Gerade der letzte Teil der Besichtigung war etwas bedrückender als die Stadtrundfahrt, erkannte man doch so manchen Ort aus Spielbergs Film „Schindlers Liste“ wieder.

 

Am nächsten Tag brachte uns ein Linienbus von Krakau zum ehemaligen Konzentrationslager Auschwitz, das etwa 70 Kilometer entfernt liegt. Dort wurden wir zu einer dreieinhalbstündigen Führung in deutscher Sprache erwartet, die extra für uns organisiert worden war. Während wir auf dem Parkplatz auf die Führung warteten, herrschte eine Stimmung die ich so nicht erwartet hatte. Die Sonne schien und ständig strömten neue Touristen in buntem Sommerlook aus vielen Reisebussen. Man hätte meinen können, wir stünden vor einem Vergnügungspark. Doch sobald wir auf dem Gelände waren, schlug die Stimmung um. Unsere Gruppe sprach kein Wort und wir hörten aufmerksam unserem kompetenten Guide zu. Er führte uns unter dem berühmten Schild  „Arbeit macht frei“ hindurch, vorbei an Stacheldrähten, auf das Gelände mit den Baracken, auf das die Sonne nur so herunter brannte. Insgesamt sah es grüner aus, als es jeder schon einmal im Film gesehen hat. Einige der Baracken sind jetzt Ausstellungsräume, in denen wir alte Dokumente aber auch Fotos sehen konnten. Besonders aufwühlend für uns alle waren die Räume angefüllt mit Haaren, Brillen, Schuhen, Prothesen, Babykleidung oder Koffer, deren Besitzer alle in Auschwitz umgekommen sind. Die Führung bestand aus zwei Teilen. Anfangs erzählte man uns einiges über die rund eine Million Juden, die hier direkt in den Gaskammern ums Leben kamen und anschließend in den Krematorien verbrannt wurden. Danach hörten wir mehr über die Häftlinge, die registriert wurden und längere Zeit hier verbrachten. Wir konnten Zellen besichtigen und Schlafplätze, sowie den Appellplatz und die Mauer im Innenhof des Gefängnisses. Dort wurden unzählige Sinti und Roma, Homosexuelle und viele andere Menschen erschossen, die den Nationalsozialisten ein Dorn im Auge waren.  Zum Schluss betraten wir die letzte, noch erhaltene Gaskammer. Ich denke keiner von uns konnte sich in diesem Moment auch nur im Geringsten vorstellen, wie viele Menschen hier ihr Leben lassen mussten. Viele von uns waren jedenfalls erleichtert, als wir die Gaskammer und das Krematorium wieder verließen, denn für uns war das der schlimmste Ort der Führung.

 

Danach brachte uns ein Shuttle-Bus nach Auschwitz-Birkenau und wir durchschritten das berühmte Tor, durch welches die Transporte hindurch kamen, um Juden aus fast ganz Europa auf der Rampe zu selektieren. Auf dem riesigen Gelände stehen noch immer unzählige Baracken, von denen wir einige besichtigen konnten. Dort wurden die Häftlinge auf engstem Raum zusammengepfercht und unser Guide erzählte uns, dass es im Sommer bei unerträglicher Hitze ohne Wasser noch schlimmer dort gewesen sei, als im Winter in eisiger Kälte. Unsere Gruppe lief an den schier endlosen Schienen entlang - bis zu den Stufen eines Denkmals. Dort liegen viele Gedenksteine - geschmückt mit Blumen und in jeder Sprache der hier Umgekommenen - und darauf die berühmten Worte:   „Dieser Ort sei allezeit ein Aufschrei der Verzweiflung und Mahnung an die Menschheit. Hier ermordeten die Nazis über anderthalb Millionen Männer, Frauen und Kinder. Die meisten waren Juden aus verschiedenen Ländern Europas.“ 

Trotz dieser zum Teil bedrückenden Eindrücke in Auschwitz haben wir den Abend in Krakau entspannt ausklingen lassen. Einige von uns saßen noch bis nach Mitternacht in den gemütlichen Lokalen der Altstadt, andere zog es bis um 6 Uhr früh in die Nachtclubs unweit des Hotels. Am nächsten Morgen hatte dann auch der eine oder andere etwas Probleme, rechtzeitig aus dem Bett zu kommen... 

Den 1. Mai verbrachten wir dann auf dem wunderschön restaurierten Marktplatz von Krakau. Dort kauften wir noch das eine oder andere Souvenir und ließen die Reise langsam ausklingen, bevor wir am Abend mit einem weitgehend leeren Airbus nach Düsseldorf zurück flogen. 

Studierende der Akademie plötzlich im Fernsehen! 

Mehr Praxisnähe geht wirklich nicht! Studierende des ersten Semesters hatten am Samstag, 13. Februar Gelegenheit, eine aktuelle Pressekonferenz im Duisburger Polizeipräsidium mit zu verfolgen, bei der über Fortschritte bei der Aufklärung der "Mafia-Morde" im August 2007 berichtet wurde. Dadurch bekamen die Studierenden unserer Akademie einen sehr realen Eindruck vom Ablauf einer Pressekonferenz und von der Fragetechnik professioneller Journalisten. Zuvor hatten Duisburgs Kriminaldirektor Holger Hoffmann und der in diesem Fall ermittelnde Staatsanwalt Garip Günes-Böhm Einzelheiten von der Verhaftung eines Tatverdächtigen in San Luca (Italien) bekanntgegeben, der maßgeblich an der Vorbereitung und Durchführung der Tötungsdelikte in Duisburg beteiligt gewesen sein soll. Damals waren sechs Menschen im Rahmen einer Familienfehde von Mitgliedern der Mafia erschossen worden. Die Pressekonferenz, die auch von Journalisten der "WDR-Lokalzeit" aufgezeichnet wurde, soll nun von unseren Studierenden im Journalismus-Unterricht aufgearbeitet werden. Dabei geht es vor allem darum, die Informationen von der PK richtig einzuordnen und in einem fiktiven Zeitungsartikel wieder zu geben. Solche praktischen Übungen unter realen Bedingungen finden auch in anderen Bereichen des Unterrichtes statt. Kleiner Nebeneffekt beim Besuch der Pressekonferenz: Die meisten Studierenden konnten sich noch am selben Abend im WDR sehen. Sowohl die "Aktuelle Stunde" wie auch die "WDR-Lokalzeit" für Duisburg berichteten über die Pressekonferenz im Polizeipräsidium. Dabei schwenkte der Sender auch mehrfach über die Zuschauerreihen, wo die Erstsemester Platz genommen hatten um den Verlauf der PK zu beobachten.

 

Einfach gigantisch!

Das war ein echtes Highlight für unsere Zweit-Semester: Auf Einladung der WAZ-Mediengruppe in Essen konnten sie am 8. Februar die Zentralredaktion der NEUEN RUHR ZEITUNG (NRZ) und das nur wenige hundert Meter entfernt liegende Druckhaus besuchen - eines der modernsten seiner Art in ganz Europa! So bekamen die Studierenden einen Eindruck von praktischer Zeitungsarbeit - angefangen vom Schreiben eines Artikels über die Herstellung einer Druckplatte bis zur Weiterverarbeitung in den etwa 15 m hohen Rotationsmaschinen, mit denen mehr als 40.000 Zeitungen pro Stunde hergestellt werden können. Besonders beeindruckt waren die Zweitsemester dabei von den riesigen Papierrollen, die im Durchschnitt etwa 18 km lang sind und aus vielen europäischen Ländern nach Essen angeliefert werden. 

Begonnen hatte die rund zweieinhalbstündige Führung mit einem Empfang durch den stellvertretenden NRZ-Chefredakteur, Manfred Lachniet. Er vermittelte einen Überblick über Aufbau und Struktur des NRZ, die mit zahlreichen Lokalausgaben zwischen Kleve und Düsseldorf fest in unserer Region etabliert ist. Außerdem bekamen die Studierenden die Möglichkeit, einen der neuen Großraumpools zu besuchen, in denen Nachrichten zu wichtigen Themen eingehen und vor Ort weiter verarbeitet werden. Als besonderes "Bonbon" versprach Manfred Lachniet den Studierenden, demnächst auch einmal einen Gegenbesuch in unserer Akademie zu machen, um den Zweitsemestern noch verschiedene Tipps für ihr weiteres berufliches Leben zu geben. Schon in Essen hatten einige von ihnen Interesse an einem Praktikum in der WAZ-Mediengruppe angemeldet.

 

Zu Gast bei Maus und Co. 

Über 20 Studierende unserer Akademie  konnten am 17.11.09 die Studios des Westdeutschen Rundfunks (WDR) und das Kölner Filmhaus am Medien-Park besuchen. Der Projekttag hatte das Ziel, die Arbeit der elektronischen Medien etwas besser kennen zu lernen - und vom 1. bis zum 6. Semester waren viele Studierende mit großem Interesse dabei. 

Schon der äußere Anblick des WDR ließ erkennen, dass es sich bei dem Kölner Sender um eine der größten Fernseh- und Rundfunkanstalten Europas handelt. Noch entspannt fing es mit einem Einführungsfilm über die Programme des WDR an, dann ging es weiter durch lange unspektakuläre Gänge und endlose Treppen zum Radiobereich. Wie werden Hörspiele gemacht? Wen das schon immer interessiert hat, war hier genau richtig. Eindrucksvoll erklärte der WDR-Gruppenleiter bis ins kleinste Detail die technischen Möglichkeiten und nahm die Studierenden sogar ins fiktive Studio mit nach 'draußen'. Ein Raum, gebaut wie ein Schneckenhaus, ist so isoliert, dass alle Geräusche und Stimmen genauso klingen als wäre man im Freien. Der WDR deckt aber bekannter weise nicht nur den Hörfunkbereich ab, sondern auch das Fernsehen. Also gleiches Spiel von vorn, lange Gänge, viele Stufen, an Requisiten vorbei, noch mal um die Ecke und schon waren wir in einem der Fernsehstudios. Ohne den blauen Boden zu berühren ließen wir uns das Film-Equipment erklären und alles  Wissenswerte über die gesamte Produktion einer Sendung. So bekamen die Studierenden einen Einblick von Abläufen und bekannten TV-Sendungen, z. B. „Die Sportschau“ oder „Hart aber fair“. 

Danach ging es dann direkt zum Kölner Filmhaus weiter. Dort begrüßte uns  Geschäftsführer Peter Klas höchst persönlich. Er erklärte uns, was das Filmhaus überhaupt macht, u. a. Filmfestivals, Seminare, Lehrgänge und natürlich Aus- und Weiterbildung für Filmschaffende. Auch im Filmhaus kamen alle Studierenden der Akademie in den Genuss einer privaten Führung. Erst ging es  in den Filmvorführraum, der eigentlich nur Platz für 2 Personen bietet. Im hauseigenen Kino werden Filme aus aller Welt gezeigt, auch wir konnten uns einen Eindruck des Kinos mit 100 Plätzen verschaffen. Nach einem langen Tag und vielen Eindrücken ging es dann wieder in Richtung Köln Hbf, um gemeinsam nach Duisburg zurück zu fahren.

 

Unterwegs mit der mobilen Kontrolle des Zolls

Studierende des 2. und 4. Semesters hatten am 9. Februar Gelegenheit, eine mobile Kontrollgruppe des Zolls bei einem Einsatz in Duisburg-Homberg zu begleiten. Dabei stand die fast tägliche Suche nach Schmuggelgütern (z.B. Kraftstoff, Zigaretten und Drogen) im Vordergrund.

Die "Begleitaktion" war mit Unterstützung des Hauptzollamtes in Duisburg organisiert worden, um den Studierenden die Möglichkeit zu geben, die Kontrolle unter realen Bedingungen filmisch zu beobachten. Dabei wurden diverse Aufnahmen mittels einer Mini-DV-Kamera gemacht, außerdem kamen verschiedene Mikrofone und Mikrofontechniken zum Einsatz. Dadurch konnten im Laufe von mehreren Stunden auch eine Reihe von Interviews mit den am Einsatz beteiligten Zollbeamten gemacht werden, die bereitwillig und kompetent über ihre Kontroll-Tätigkeit Auskunft gaben. Darüber hinaus war es den Studierenden auch möglich, Filmaufnahmen in der Poststelle des Zollamtes Duisburg-Ruhrort zu machen, wo ihnen verschiedene beschlagnahmte Güter, u. a. unversteuerte Zigaretten, Alkoholika und verbotene Arzneimittel präsentiert wurden.

Das selbständige Filmen unter realen Bedingungen und die Weiterverarbeitung des Bild- und Tonmaterials ist Teil der Ausbildung an der Akademie Atelier Thiele, mit dem die Studierenden in die Lage versetzt werden sollen, aktuelle Themen aufzugreifen und in einem Nachrichtenfilm wieder zu geben. Mittelfristig sollen auch noch Kurse für externe Interessenten angeboten werden, die z.B. im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit eines Unternehmens oder einer Behörde selber einen 30-Minuten-Film herstellen wollen. Das notwendige Know-how wird dabei durch den Akademie-Dozenten für den Bereich Journalismus vermittelt, der mehr als 20 Jahre für die ARD und das ZDF gearbeitet hat (u. a. auch in den Genres Reportage und Dokumentation).

 

 

 

Berlin - Drei Tage (72 Stunden) wach!

Unsere kleine Reise nach Berlin war genauso anstrengend wie sie lustig war. Denn bei gefühlten minus 5 Grad fiel es uns nicht so leicht die Reise zu genießen.

Ungemütlich fing es bereits am Flughafen Weeze an. Es reichte nicht, dass es draußen wie aus Eimern schüttete, der Service des Fliegers ließ auch viel zu wünschen übrig. Bis wir im Flieger saßen, waren wir klatsch nass. Der Start war echt ein Albtraum, man fürchtete sich vor dem Unwetter. Nun ja, wir sind trotzdem heil und gesund in Berlin gelandet. Als wir nun endlich da waren, konnten wir es kaum erwarten ins Hotel zu kommen. Denn das war eine gute Sache, für wenig Geld sehr ordentlich und die Empfangsdamen erfüllten uns jeden Wunsch.

Die Verkehrsverbindung in Berlin war auch super, alle 3 - 6 Minuten fuhren Bus, U-Bahn und S-Bahn, was uns die hektische Sight-Seeing-Tour unseres Dozenten sehr erleichtert hat. Während unserer Reise haben wir unter anderem die Gedenkstätte Deutscher Widerstand im Bendlerblock besichtigt, den Checkpoint Charlie besucht, das Gleis 17 erkundet, das Brandenburger Tor bestaunt, das Holocaust-Mahnmal betrauert und den Reichstag bewundert. Leider haben nicht alle von uns alles gesehen, da die Kälte einige immer „wieder" ins warme Hotel trieb *hüstel*. Aber zum Glück hatten am Abend alle genug Kraft, schön was trinken zu gehen, denn direkt in unserer Nähe gab es einen stimmig eingerichteten Irish Pub ( empfehlenswert ), in dem wir uns herrlich amüsierten und die gemeinsamen Abende sehr genossen. Einige hatten sogar genug Laune danach die restlichen Kneipen und Diskotheken Berlins unsicher zu machen, andere zogen sich lieber in die wohlige Wärme des Hotels zurück, um sich dort weiter zu vergnügen. Auf jeden Fall hat es Berlin geschafft, dass wir uns alle prächtig unterhalten konnten.

Die Hauptstadt ist wahnsinnig groß und wirkt enorm anziehend, es ist erstaunlich wie viel Geschichten diese Stadt allein beim Anblick ihrer monumentalen Bauten erzählen kann. In vielen  Teilen Berlins ist der Verlauf der früheren Mauer gekennzeichnet, manchmal steht sogar noch ein Überbleibsel der einst gewaltigen Trennlinie. Fast an jeder Wand hängen Schilder, die die geschichtliche Bedeutung der vielen Gebäude aufzeigen, an den Straßenschildern sind Daten und Namen akribisch genau aufgeführt, man saugt die Geschichte Berlins förmlich in sich auf.

Aufgrund der arktischen Kälte ist ein Abstecher nach Berlin allerdings nur im Sommer für verweichlichte Ruhrpottstudenten empfehlenswert. 

Trotz der Tatsache, dass Berlin ein Ort mit dunkler Vergangenheit ist, fällt es einem leicht, sich in die rauschenden Neonreklamen am Potsdamer Platz zu verlieren und einfach nur eine Menge Spaß zu haben. Man sollte aber immer einen ortskundigen Dozenten mit einem ausgezeichneten Kneipenwissen, einer Orientierungsfähigkeit wie bei einem Navi und einer Leber wie bei einem erprobten Hobby-Alkoholiker für einen kurzen Trip in die famose Hauptstadt Deutschlands zur Hand haben.

Dann steht einem gelungenen Abend in Berlin nichts mehr im Wege. 

 

Photokina

Dank einer Einladung der Fotocommunity  konnten die Studierenden  der Akademie Atelier Thiele am 23.09.08 die Photokina in Köln besuchen.

In acht verschiedenen Hallen gab es die neusten Kameras und Fotozubehör, sowie viele Bilderausstellungen zu sehen. Unter anderem erkundeten die Studierenden die Stände von Canon, Nikon, Leica, Linhof und Hasselblatt.

Am Abend folgten sie dann noch einer Einladung der Fotocommunity zur Messe-Party.

 

 

 

Stipvisite zum Düsseldorfer Landtag

Studierende der Akademie Atelier Thiele besuchten am 27. August 2008 den Landtag in Düsseldorf am Tag der ersten offiziellen Lesung des Haushaltsplanes 2009.

Zu Beginn der Veranstaltung, erhielten die Studierenden eine kurze Einführung über die Aufgaben und die Sitzverteilung der Fraktionen im Landtag! Ebenso wurde die Architektur des Gebäudes und ihre Hintergründe erläutert. Anschließend lud man die Studierenden zu einem Frühstück in der Cafeteria ein.

Von einer gut gefüllten Besuchertribüne aus konnte man dann die erste Lesung des Haushaltsplanes 2009 verfolgen. Danach wurden die Studierenden zu einer längeren Diskussion mit Christian Lindner, Generalsekretär der FDP in Nordrhein-Westfalen, eingeladen, der gleichzeitig der jüngste Abgeordnete im Landtag ist. Er informierte über sein Aufgabengebiet als Sprecher für Generation, Familie, Integration und Innovation, sowie Wissenschaft, Forschung und Technologie. Danach stand er den Studierenden noch für viele Fragen in diesen Bereichen zur Verfügung.

 

Museum Insel Hombroich

Am 25.06.08 besuchten Studierende der Akademie Atelier Thiele das Inselmuseum Hombroich in Neuss.

Großes Glück hatten sie mit dem Wetter. Als sie ankamen, regnete es zwar noch leicht, aber dann kam die Sonne heraus und bescherte ihnen einen wunderschönen Tag.

Besonders beeindruckt waren die Studierenden von den Arbeiten von Anatol Herzfeld und Norbert Tadeusz.

 

Kunst im Park

Am 14. Juni 2008 organisierten die Studierenden der Akademie Atelier Thiele im Botanischen Garten Hamborn ihre 2. Kunstausstellung unter dem Motto „Kunst im Park“.

Auf einer Fläche von mehr als 20.000 qm bot der Botanische Garten in Hamborn ein wunderschönes Ambiente für eine Kunstausstellung der besonderen Art.

Ausgestellt wurden Arbeiten von Studierenden an der Akademie Atelier Thiele, sowie Arbeiten von Schülern mehrerer Duisburger Schulen. Unter den Kunstobjekten konnten die Besucher Aquarelle, Ölgemälde, Acrylbilder, Zeichnungen, Fotos, Collagen, Skulpturen und vieles mehr bestaunen.


 

Studenten als Gäste in der Landespressekonferenz

Eine Studentengruppe der Akademie Atelier Thiele, bestehend aus Erst- und Drittsemestern, besuchte am 16. Juni 2008 die Landespressekonferenz NRW im Düsseldorfer Landtag.

Im Mittelpunkt der Konferenz stand dabei die Modernisierung der Bahnhöfe in Nordrhein-Westfalen, u.a. die Hauptbahnhöfe in Essen, Duisburg, Dortmund und Münster.

Außerdem hatten die Studenten Gelegenheit, die Atmosphäre und die Fragetechnik professioneller Journalisten in der Landespressekonferenz kennen zu lernen und die Statements von NRW-Verkehrsminister Oliver Wittke (CDU) und verschiedenen Bahn-Managern mit zu verfolgen.

Der Besuch in der Konferenz ist Teil der Ausbildung Akademie Atelier Thiele, um den jungen Studenten und Studentinnen die Möglichkeit zu geben, im Rahmen des Journalismus-Unterrichtes realitätsnah die Arbeitsweise in verschiedenen Medienberufen zu beobachten.

Nach dem Besuch der LPK wurden die Studenten noch kurz durch den benachbarten WDR geführt, wo tagesaktuelle Sendungen wie z.B. die „Aktuelle Stunde“ oder „Daheim & unterwegs“ produziert werden.

 

Studenten zu Besuch bei der Zollfahndung in Essen

Am 5. Mai waren Studenten des 1. + 3. Semesters zu Gast bei der Zollfahndung, um sich aus erster Hand über Probleme des Drogen- und Zigarettenschmuggels in unserer Region zu informieren. Dabei wurden sie vom Presseprecher der Behörde, Ulrich Schulze, umfassend über die aktuelle Situation in Nordrhein-Westfalen aufgeklärt und die weiter gestiegene Zahl der Straftaten in diesem Bereich erläutert. Außerdem hatten die Studenten Gelegenheit, sich gefälschte Markenprodukte (z.B. CD´s, Kleidung, Arzneimittel/Anabolika) anzusehen, die von der Zollfahndung in jüngster Zeit im Rahmen verschiedener Ermittlungsverfahren beschlagnahmt worden sind.

Der Besuch bei der Zollfahndung fand im Rahmen des Journalismus-Unterrichtes statt und diente auch dazu, den Studenten einen Einblick in die wichtige Öffentlichkeitsarbeit der Behörde zu vermitteln. Darüber hinaus stand Pressesprecher Ulrich Schulze den Studenten auch für zahlreiche Fragen zur Verfügung und sorgte mit einer Vielzahl von aktuellen Beispielen aus der praktischen Fahndungsarbeit des Zolls für großes Interesse unter den Studenten.

Die Zusammenarbeit mit dem Zoll soll im nächsten Jahr fortgesetzt werden - geplant ist dabei u.a. dass die Studenten eine mobile Kontrolle mitverfolgen können, um später (praxisnah) eine Reportage zu erstellen.

Zu Gast beim ZDF

Etwa 20 Studenten der Akademie sind am 14. April nach Mainz gereist, um sich unter sachkundiger Führung das Sendezentrum des Zweiten Deutschen Fernsehens anzusehen. Dabei hatten die Studenten die Gelegenheit, verschiedene Innen- und Außenstudios näher kennen zu lernen, in denen bekannte Live-Sendungen wie z.B. "WiSo", "das aktuelle Sport-Studio" oder der "ZDF-Fernsehgarten" produziert werden.

Zusätzlich konnten sie auch den Regiebereich des Senders besuchen, wo ihnen der technische Ablauf einer Sendung mit den heute vorhandenen grafischen Möglichkeiten erläutert wurde.
Im Rahmen des rund halbtägigen Informationsbesuches auf dem ZDF-Gelände bekamen die Studenten auch einen Eindruck von der Weiterverarbeitung des Filmmaterials in den digitalisierten Schnitträumen. Einer der Cutter demonstrierte dabei verschiedene optische Tricks am Computer und informierte zudem über die voraussichtlichen Arbeitsmöglichkeiten während der Olympischen Spiele in Peking, einer der Schwerpunkte des ZDF-Programms im Sommer dieses Jahres.

Besonderes Interesse zeigten die Studenten auch an einer Trick-Kamera (der sog. Bluebox), die die Studio-Atmosphäre während des "Heute-Journals" wiedergibt und den Nachrichtensprecher Claus Kleber an seinem Moderationspult zeigt (obwohl er tatsächlich nicht im Raum ist). Viele Studenten ließen es sich nicht nehmen, sich spontan neben das Moderationspult zu stellen, so dass durch die Trick-Kamera der Eindruck entstand, sie wären als Studiogast im "Heute-Journal" eingeladen. Das führte nicht nur zu einer großen Erheiterung unter den Studenten - die meisten nutzten auch die Gelegenheit, ihren per Trick herbeigeführten Aufenthalt im Nachrichtenstudio des ZDF´s in zahlreichen Bildern festzuhalten.

Begleitet wurden die Studenten in Mainz von ihrem Dozenten für den Fachbereich Journalismus, der selber viele Jahre für das ZDF tätig gewesen ist.

Studenten informieren sich bei Radio Duisburg

Zehn Studenten der Akademie Thiele, die zurzeit zum Redakteur für Print- und Digitalmedien ausgebildet werden, besuchten am 7. April das Studio des Lokalsenders Radio Duisburg, das sich im Medienhaus neben der WAZ und NRZ befindet. Dabei konnten sich die Studenten umfangreich über die Alltagssituation in einem Lokalradio informieren, wie zum Beispiel die Länge einzelner Beiträge und Nachrichten - und in welcher Weise feste und freie Mitarbeiter zum Gesamtprogramm von Radio Duisburg beitragen.

Außerdem hatten die Studenten die Gelegenheit die Studiotechnik innerhalb des Lokalsenders kennen zu lernen, die beispielhaft vom RD-Redakteur Hans-Günter Clasen vorgeführt und erläutert wurde. Anschließend stand er auch noch für viele Fragen rund um das Thema Nachrichten und Lokalfunk zur Verfügung.

Studenten auf der CEBIT

Am Dienstag den 04.03.2008 fuhren die Studenten der Akademie Atelier Thiele nach Hannover.
Das Ziel der Exkursion war die Computermesse CEBIT, die dort in der Zeit vom 03.03.2008 bis zum 10.03.2008 stattfand.
Die Studenten besichtigten diverse Exponate, die in den mehr als 20 Hallen ausgestellt waren.

Ein Teilbereich der CEBIT war, bedingt durch das aktuelle Thema "Umwelt und Klima", der 'Grüne PC', der ökologische An- und Abbau der einzelnen Materialien, die für den PC gebraucht werden. So fand man beispielsweise einen Computer, dessen Verkleidung nicht aus Kunststoff, sondern aus Holz gefertigt wurde.
Einige Firmen stellten ihre neuen Lösungen zum Thema IT-Sicherheit vor. Beispielsweise einen Retina-Scanner, der anhand der Netzhautstruktur den User 'erkennen' soll.

Aber nicht nur Hard- und Software für den Arbeitsbereich wurde vorgestellt, ebenso machte man neugierige Besucher mit den neuesten Lösungen im "Gameberich", also im Bereich der Computerspiele, vertraut.
So stellte man unter anderem neue Spiele und neue Hardware vor, die das Spielen erleichtern und die Grafik am PC verbessern sollen.

Besonderes Interesse zeigten die Studenten an neuen Handyformaten, aber auch an Businesslösungen.

 

Ein Ausflug zum Schloss Moyland

Am 20. November 2007 besuchten die Studenten der Akademie Atelier Thiele das Schloss Moyland in der Nähe von Kalkar. In dem im Schloss befindlichen Museum sind Werke von Joseph Beuys und anderen Künstlern ausgestellt.
 
Zunächst besichtigten die Studenten das historische Schloss von außen. Im Museum selbst wurden 2 Gruppen gebildet, diese erkundeten die dort vorhandenen Exponate. Eine intensive Diskussion folgte.
 
Für weitere Infos über die laufenden Ausstellungen im Schloss Moyland kann man die Internetseite Schloss-Moyland.de besuchen.

Schloss Moyland

Studenten entdecken moderne Kunst

Studenten der Akademie Atelier Thiele haben am 13. November 2007 das Duisburger Lehmbruck Museum besucht, um sich mit den dort ausgestellten Exponaten näher auseinander zu setzen. Dabei lag der Schwerpunkt auf den Skulpturen verschiedener Künstler und der Interpretation ihrer Werke. Während des Rundgangs erhielten die Studenten auch die Aufgabe, sich auf bestimmte Ausstellungsstücke zu konzentrieren, ihren Sinn zu deuten und darüber in Kurzreferaten zu berichten. Anschließend wurde in kleiner Runde darüber diskutiert und manches Detail vom Akademieleiter Horst Münker hinzugefügt. So vergingen die 3 ½ Stunden im Lehmbruck Museum wie im Fluge. Einige Studenten nutzten den Besuch auch dazu, Fotos von den zahlreichen Exponaten zu machen und atmosphärische Eindrücke festzuhalten.

Studenten zu Besuch bei Radio DU

Der Dozent für Journalismus Frank Berger besuchte mit seinen Studenten am
24. Oktober 2007 den lokalen Radiosender "Radio Duisburg". In den Räumen des Senders wurden von Herrn Redakteur Heinz-Günter Clasen die technischen Einrichtungen erklärt.

Beginn des zweiten Studiengangs

Am 15.10. begann der zweite Studiengang an unserer Akademie mit Studenten
aus Bochum, Bottrop, Dortmund, Duisburg, Geldern, Hagen, Herne, Recklinghausen, Voerde, Wesel und Witten.  

Horst Münker auf der Bundes-Dekane-Konferenz in Abswind bei Würzburg

Vom 25. bis 26. September besuchte Akademieleiter Horst Münker einen Workshop der Bundes-Dekane-Konferenz zum Thema Akkreditierungsverfahren für Hochschulen. Die Teilnehmer kamen aus ganz Deutschland, der Schweiz sowie aus Österreich. Herr Dr. Heinz-Ulrich Schmidt, Ministerialdirigent a.D., leitete diesen Workshop.

Ausstellung „Kunst im Park“

In Zusammenarbeit mit dem Botanischen Garten in Hamborn veranstaltete die Akademie Atelier Thiele und Duisburger Schulen die erste Kunstausstellung
am 02. September 2007 unter dem Motto „Kunst im Park“.

Auf einer Fläche von über 10.000 qm bot der Botanische Garten in Hamborn ein wunderschönes Ambiente für eine Kunstausstellung der besonderen Art.

Ausgestellt wurden:
Aquarelle, Ölgemälde, Acrylbilder, Zeichnungen, Fotos, Collagen und Skulpturen

Die nächste Ausstellung wird Im Juni 2008 stattfinden.

Ausstellung im Botanischen Garten unter dem Motto "Kunst im Park" am 02. September 2007

Duisburger Künstler Eddy Castor als Gastdozent

Vom 13. bis 18. August konnte unsere Akademie den Duisburger Künstler Eddy Castor als Gastdozent gewinnen. Den Studenten erklärte er verschiedene Arbeitstechniken und berichtete über sein künstlerisches Schaffen. 

Gastdozent Eddy Castor erklärt verschiedene Arbeitstechniken.  

Ausstellung am Innenhafen am 08. Juli 2007

Studenten der Akademie Atelier Thiele präsentierten ihre ersten kreativen Arbeiten auf dem Marinamarkt am Innenhafen in Duisburg.

Bildercollage zur Ausstellung auf dem Marinamarkt am Innenhafen am 08. Juli 2007

Streik der Mitarbeiter der Telekom

Studenten berichten vom Streik der Mitarbeiter der Deutschen Telekom AG

Am Mittwoch, den 23.5.07 streikten bis zu 3000 verärgerte Mitarbeiter der Telekom in Duisburg-Stadtmitte gegen die Pläne ihres Managements. Obwohl die Telekom 2006 einen Gewinn von 3,9 Milliarden machte, hat der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Telekom, Rene Obermann vor, 50.000 Beschäftigte in andere Unternehmen zu verlagern, 32.000 Stellen zu kürzen, und die Arbeitszeiten bei gleichem Lohn zu verlängern. Dies wirkt sich auf die Ausgaben des Konzerns aus, weil dadurch 40% der Gehälter eingespart werden. Außerdem habe er Übernahmen und den Verkauf von Service-Abteilungen angedroht, um die Gewerkschaft ver.di
bei den Tarifverhandlungen in die Knie zu zwingen. Mitarbeiter spiele er sogar mit Prämien gegeneinander aus, um sie am Streiken zu hindern. Wobei bisher nur
wenige von ihnen auf dieses Angebot eingegangen sind.
Obermann begründet die Forderungen damit, dass die Mitarbeiter der Telekom
seiner Meinung nach zu teuer und dabei auch zu ineffektiv sind. Seit die Telekom privatisiert wurde und insbesondere nachdem sie 1995 an die Börse gegangen ist, wurden durch die Streichung von 120.000 Stellen Einsparungen gemacht, die bis 2008 durch die weitere Entlassung von 32.000 Beschäftigten fortgeführt werden sollen. Diese Privatisierung brachte Vorteile für Banken und Konzerne, da generell ihre Interessen darin lägen, Profit zu machen. Laut der Streikenden erreichen die Unternehmen diese finanziellen Ziele vorwiegend durch schlechte Arbeitsbedingungen und Niedriglöhne. Ist es demnach angebracht, die Telekom wieder zu verstaatlichen?
Ein aktuelles Beispiel dafür bietet Venezuela anhand des dortigen Telekom-Pendanten CANTV: dort bewegten die Massenproteste der Bevölkerung ihren Präsidenten Hugo Chavez zu einer Re-Verstaatlichung des Telekommunikations-Unternehmens. International gesehen sind allerdings alle Aspekte des Telekom-Disputs von großer Bedeutung, da auch außerhalb Deutschlands viele Gewerkschaften Solidarität mit den Streikenden der Telekom zeigen.
Aufmerksamkeit erregte dieser Tarifkampf nicht nur, weil die Telekom eines der größten Unternehmen Europas ist, sondern auch weil hier eine der wichtigsten Auseinandersetzungen in seiner Konzerngeschichte ausgetragen wird. Denn das Problem ist weitreichender als der momentane Tarifkonflikt vermuten lässt:
Es wird befürchtet, dass andere Konzerne bereit sind, ebenfalls das Vorhaben der Telekom (Entlassungen, Lohnkürzungen und Ausgliederungen) nachzuahmen.
Die in Duisburg Streikenden waren in erster Linie darüber empört, dass in der heutigen Gesellschaft Kosten sparen mit Personal sparen gleichgestellt wird,
anstatt an anderen Stellen Geld einzusparen. Wir sprachen in Bezug auf dieses Thema mit den ausgebildeten Fernmelde-Handwerkern Bertram Wohlgemüth,
Wilfried Pieth und Frank Loos, deren erlernter Beruf mittlerweile schon ausgestorben ist. Sie fingen 1971 bei der damaligen Bundespost, also beim Staat an zu arbeiten und sind nun verärgert, weil der Staat, der sie einstellte, nun der Ausgliederung vieler ihrer Kollegen zustimmte. Auf Grund dieser Ausgliederung würden sie nicht mehr zur Telekom gehören und vermuten, dass der Konzern „den lukrativsten Teil am ehesten verkaufen“ würde.
Auch stehen Service-Mitarbeiter vor dem Rauswurf, denn im kostenlosen Service-Bereich sind logischerweise die größten Verluste zu finden. Aus diesem Grund hat sich der Service für die Kunden bereits deutlich verschlechtert.
Im Verlauf des jetzigen Streiks sind Hotlines unerreichbar, Aufträge werden nicht bearbeitet und die Kunden müssen auf ihre Anschlüsse warten. Damit bezwecken
die Streikenden, das Obermann und seinen Kollegen deutlich wird, dass ohne den Einsatz der Beschäftigten der ganze Betrieb nicht mehr läuft.
Die Forderungen der Chefetage treffen auf alle Mitarbeiter zu, da sie sich finanzielle Sorgen machen, aber auch, weil ihre Existenz auf dem Spiel steht.
Insbesondere aber sind die älteren Mitarbeiter betroffen. Einer von ihnen sagte sogar: “Die Telekom ist allgemein überaltert.“ Schlimm hierbei ist vor allem, dass diese motivierten Leute diejenigen sind, welche von Anfang an mithalfen, den Betrieb aufzubauen und nun die ersten sind, die einen Fußtritt bekommen; und das, nachdem sie während der letzten Jahrzehnte schon viele Umstrukturierungen und Lohnkürzungen erdulden mussten. So trug Wilfried Pieth sein Todeskreuz der Telekom mit der Aufschrift „Hier stirbt ein motivierter Mitarbeiter: *1971 – †2007“ den Weg vom Bahnhof bis zum Rathausplatz, wo er uns dann erklärte, dass sein Kreuz in Form des Telekom T's vor allem bedeutet, dass dank der letzten Forderungen und Drohungen nun seine Motivation metaphorisch beerdigt werden kann.
„Bleibt Obermann im Haus gehen bei uns die Lichter aus“ war ein weiterer Spruch auf einem der vielseitigen Bannern, die von den Fernmelde-Handwerkern präsentiert wurden. Nicht zu übersehen war in diesem Fall das Wortspiel mit der durch Farben eingearbeiteten Doppeldeutigkeit. Hierzu erklärte Bertram Wohlgemüth, dass er den Spruch zutreffend fände weil sowohl Wut als auch Logik klar zur Geltung kämen. Dies und zahlreiche andere Plakate wurden zuvor in Arbeitsgruppen erstellt, wobei offensichtlich darauf geachtet wurde, unterschiedliche und mehrschichtige Aussagen zum Ausdruck zu bringen.
Hauptsächlich allerdings erwarteten sich die zahlreich zum Streik angetretenen Telekom Mitarbeiter, die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit zu erringen, um auch
ihre Meinungen zu den ins Haus stehenden Veränderungen ihrer Arbeitssituation in den Medien wieder zu finden und dadurch erhoffen sie sich von ihren Mitbürgern
und speziell von ihren Kunden Verständnis für den Zorn über ihre Situation,
anstelle von deren Verärgerung über die Niederlegung ihrer Arbeit.
 
Bericht: C. Halas und C. Eberhard

Studenten berichten vom Streik der Mitarbeiter der Telekom vom 23. Mai 2007

Lehmbruck Museum am 09. Mai 2007

Erstsemestler besuchen mit Horst Münker das Lehmbruck Museum in Duisburg.

Erstsemestler zu Besuch im Lehmbruck-Museum am 09. Mai 2007

Parlamentarischer Abend

Am 29. März 2007 trafen sich Politiker und Vertreter von privaten Hochschulen aus Deutschland in der Villa Horion in Düsseldorf. In verschiedenen Ansprachen forderte der VPH (der Verband der Privaten Hochschulen in Deutschland) einen fairen Wettbewerb zwischen den öffentlichen und privaten Hochschulen.

Parlamentarischer Abend  

Eröffnung der Akademie Ateiler Thiele

Am 19. März 2007 eröffneten Horst Münker und seine Frau Donate die private Akademie Atelier Thiele, an der junge Leute einen Studiengang mit der Hauptrichtung „visuelle Kommunikation“ belegen können. Zahlreiche Gratulanten kamen zur Eröffnung der Akademie und überbrachten ihre Glückwünsche.
Die Bürgermeisterin der Stadt Duisburg Doris Janicki und Pfarrer Hufschmidt
sprachen Worte des Dankes für diese Bereicherung unseres Stadtteils - aber auch über dessen Grenzen hinaus – aus. Horst Münker erläuterte die Bedeutung des Studiengangs für die heutige gesellschaftliche Entwicklung
und zeigte Parallelen auf, zur Akademie Platum.
Von der Presse anwesend waren u.a. das Fernsehteam des Studio 47
und Frau Wiehe von „Der Meidericher“.

Eröffnung der Akademie